unverwischbar

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-ver-wisch-bar
Wortzerlegungun-verwischbar
eWDG, 1976

Bedeutung

unauslöschlich
Beispiele:
unverwischbare Eindrücke, Erinnerungen
die mit Strömen von Blut und unermeßlichen Opfern unverwischbar in die Geschichte geschriebene große Lehre [Gesch. d. dt. Arbeiterbewegung7,188]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Spur

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unverwischbar‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sein Ton kennt so etwas wie Diskretion und hat einen unverwischbaren Brennpunkt in sich, nichts ufert aus oder verschwimmt.
Süddeutsche Zeitung, 13.07.2004
Die Gefragten sollten jenen Film nennen, der ein „Erlebnis von nachhaltigem, unverwischbarem Eindruck“ bei ihnen hinterlassen habe.
Die Zeit, 27.02.1967, Nr. 09
Was die Persönlichkeit der porträtierten Menschen ausmacht, hat sich als unverwischbare Spuren individueller Linien in das Antlitz eingeschrieben.
Süddeutsche Zeitung, 25.09.1995
Licht ist zum Erhitzen beim Schneiden und Schweißen, zum Bohren feinster Löcher, zum unverwischbaren Beschriften und zum Belichten in der Lithographie zur Chipherstellung unentbehrlich geworden.
Die Welt, 03.06.2000
Aber der Unterschied zu Vorstellungen und Gedanken ist doch auch innerhalb des Transitivwerdens der Affekte unverwischbar.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 1, Berlin: Aufbau-Verl. 1954, S. 76
Zitationshilfe
„unverwischbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unverwischbar>, abgerufen am 10.12.2019.

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