unwandelbar

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-wan-del-bar
Wortzerlegung un- wandelbar
Wortbildung  mit ›unwandelbar‹ als Erstglied: Unwandelbarkeit
eWDG

Bedeutung

gehoben immer gleichbleibend, beständig, stetig
Beispiele:
eine unwandelbare Treue, Liebe, Freundschaft, Gesinnung, Haltung
jmd. bleibt jmdm., einer Sache unwandelbar treu
das besorgte er mit der unwandelbaren Gleichgültigkeit, die ihm angeboren war [ O. M. GrafMitmenschen25]
Der Alte blieb unwandelbar gemessen [ WerfelMusa Dagh635]

Typische Verbindungen zu ›unwandelbar‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unwandelbar‹.

Verwendungsbeispiele für ›unwandelbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese selbst ist unwandelbar, von unserem Denken unabhängig, zeitlos, ewig. [Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 11074]
Der vererbte Charakter aller Juden sei unwandelbar, heißt es wieder. [konkret, 1998]
Die Wirklichkeit habe sich gewandelt, sie selbst aber seien unwandelbar! [Die Zeit, 22.05.1987, Nr. 22]
Dort beschrieben die Forscher, wie sie Versuchstiere dazu brachten, gegen ihr angeblich angeborenes, unwandelbares Wesen zu handeln. [Die Zeit, 26.06.1970, Nr. 26]
Er ermahnte die Künstler, "die Ideale der Kunst in den durch Überlieferung und die unwandelbaren Gesetze der Schönheit. [Beenken, Hermann: Das Neunzehnte Jahrhundert in der deutschen Kunst, München: Bruckmann 1944, S. 111]
Zitationshilfe
„unwandelbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unwandelbar>.

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