unweigerlich

Grammatik Adjektiv (nicht mit »sein«)
Aussprache 
Worttrennung un-wei-ger-lich
formal verwandt mit weigern
eWDG

Bedeutung

mit Sicherheit eintretend, unvermeidlich
Beispiele:
es gibt unweigerlich ein Unglück, wenn du bei solchem Sturm in der See badest
das setzt unweigerlich voraus, dass ...
es musste unweigerlich so kommen
das führt unweigerlich zu einer Katastrophe

Thesaurus

Synonymgruppe
folgerichtig · in der Natur der Sache liegen · konsequenterweise · logischerweise · notwendigerweise · unvermeidlich · unweigerlich · zwangsläufig  ●  muss so kommen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unweigerlich‹ (computergeneriert)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unweigerlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›unweigerlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn ich erst anfange, mir so etwas einzubilden, müßte ich unweigerlich stolpern.
Venske, Regula: Marthes Vision, Frankfurt am Main: Eichborn Verlag 2006, S. 1
Da mussten sie doch, dachten wir, unweigerlich gleich doppelt auf die Nase fallen, und deshalb sind wir auch mal hingegangen.
Die Welt, 24.10.2003
Die Kommunisten waren sich der unweigerlich verbrecherischen Rückseite ihrer hehren Ziele lange Zeit nicht bewusst.
Der Tagesspiegel, 24.08.2001
In weniger als zwei Stunden werde unweigerlich die Nacht da sein.
Rosendorfer, Herbert: Großes Solo für Anton, Zürich: Diogenes 2000 [1976], S. 79
Ich sehe es - und da ist es, voll und ganz und unweigerlich.
Schaeffer, Albrecht: Helianth II, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 107
Zitationshilfe
„unweigerlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unweigerlich>, abgerufen am 21.01.2022.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Unweiblichkeit
unweiblich
Unwegsamkeit
unwegsam
Unwandelbarkeit
unweise
unweit
unwert
Unwesen
unwesentlich