unwiderruflich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-wi-der-ruf-lich (computergeneriert)
Wortzerlegungun-widerruflich
Wortbildung mit ›unwiderruflich‹ als Erstglied: ↗Unwiderruflichkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

endgültig feststehend, nicht zu widerrufen
Beispiele:
ein unwiderruflicher Entschluss
eine unwiderrufliche Entscheidung
dieses Urteil, diese Anordnung ist unwiderruflich
etwas Unwiderrufliches war geschehen [H. Mann2,250]
adverbiell
endgültig, für immer
Beispiele:
es steht unwiderruflich fest, dass ...
etw. ist unwiderruflich vergangen
unwiderruflich mit jmdm. brechen
nun ist unwiderruflich Schluss!
jetzt ist es zu Ende, unwiderruflich!
das Stück wird heute zum unwiderruflich letzten Male gespielt

Thesaurus

Synonymgruppe
endgültig · ↗final · ↗irreversibel · ↗unumkehrbar · unwiderruflich · ↗unwiederbringlich  ●  nicht mehr zu ändern  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abkehr Abschied Akkreditiv Bezugsrecht Bruch Entschluß Faktum Fatwa Festlegung Festsetzung Fixierung Freistellung Tatsache Umrechnungnskursus Umtauschkursus Vollmacht Zahlungsanweisung absterben definitiv endgültig festgelegt feststehen fixieren nachprüfbar unbefristet unkündbar verbindlich vererblich verlorengehen überprüfbar

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unwiderruflich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir sind das Volk, und wir sagen das auch - friedlich, aber unwiderruflich.
Die Zeit, 02.04.1998, Nr. 15
An diesem Wort ist nicht zu rütteln, das gilt unwiderruflich.
Süddeutsche Zeitung, 19.10.1994
In der Nacht, die jenem Tag folgte, an dem ich Vaters unwiderrufliche Entscheidung zugestellt bekam, konnte ich erst gegen Morgen einschlafen.
Hein, Christoph: Horns Ende, Hamburg: Luchterhand 1987 [1985], S. 68
Erst als sich alles Blut in seinen Beinen staute und ihn unwiderruflich in die Tiefe zog, dachte er für einen Moment daran aufzugeben.
Düffel, John von: Houwelandt, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2004, S. 152
In einer knappen Stunde beginnt nun unwiderruflich mein Abstieg zu den Geistern.
Strauß, Botho: Der junge Mann, München: Hanser 1984, S. 26
Zitationshilfe
„unwiderruflich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unwiderruflich>, abgerufen am 19.07.2019.

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