unwillkommen

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-will-kom-men
eWDG

Bedeutung

nicht willkommen, ungelegen
Beispiel:
ein unwillkommener Gast, Besuch
etw. ist jmdm. nicht unwillkommenetw. ist jmdm. ganz recht
Beispiel:
bis dahin allein zu sein war ihr keinesfalls unwillkommen [ FontaneStineI 3,109]

Thesaurus

Synonymgruppe
leidig · ↗lästig · ↗misslich · ↗missliebig · nicht erwünscht · nicht wünschen · nicht wünschenswert · ↗schlecht · ↗schlimm · ↗schrecklich · störend · ↗unangenehm · ↗unbequem · ↗unerfreulich · ↗unerquicklich · ↗unerwünscht · ↗ungeliebt · ↗ungut · ↗unliebsam · ↗unschön · unwillkommen · wenig beneidenswert · ↗widrig · ↗ärgerlich  ●  ↗blöd (ärgerlich)  ugs. · ↗böse (Überraschung, Erwachen ...)  ugs. · ↗dumm (ärgerlich)  ugs. · etwas Dummes  ugs. · ↗unkomfortabel  geh.
Assoziationen
Synonymgruppe
ausgestoßen · geächtet · unwillkommen · verachtet · verfemt · ↗verstoßen · ↗vogelfrei
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) (irgendwo) nicht mehr blicken lassen können · ↗Unperson · nicht (mehr) gern gesehen · nicht (mehr) gerngesehen · nicht willkommen · unerbeten · ↗unerwünscht · ↗ungebeten · ungern gesehen · ↗ungewollt · ungewünscht · unwillkommen  ●  ↗Persona ingrata  geh., lat. · ↗Persona non grata  geh. · auf der schwarzen Liste (stehen)  ugs., fig. · das fünfte Rad am Wagen  ugs. · ↗fünftes Rad am Wagen  ugs. · in Ungnade gefallen  geh.
Assoziationen
Antonyme
  • willkommen

Typische Verbindungen zu ›unwillkommen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unwillkommen‹.

Verwendungsbeispiele für ›unwillkommen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Obwohl alle furchtbar gespannt waren, ist dies Ergebnis nun doch irgendwie unwillkommen.
Die Zeit, 26.02.2001, Nr. 09
Was vielleicht gut gemeint ist, ende oft als unwillkommene Belastung.
Die Welt, 01.04.1999
In diesem Sinne sperren sich französische Politiker gegen eine unwillkommene auswärtige Konsumkulturinfiltration.
Weizsäcker, Richard von: Dreimal Stunde Null? 1949 1969 1989, Berlin: Siedler Verlag 2001, S. 189
Und selbst der orientierende Nutzen ist immer nur ein Nebenprodukt des Forschens, gewiß nicht unwillkommen, aber durchaus unwichtig.
Gigon, Olof: Das hellenische Erbe. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 8068
Insofern war mir die Einladung nicht unwillkommen, als ich bisher noch nie in Rom gewesen war und es nun kennen lernen konnte.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Zitationshilfe
„unwillkommen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unwillkommen>, abgerufen am 24.01.2021.

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