unwissentlich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-wis-sent-lich
eWDG, 1976

Bedeutung

ohne Wissen, ohne es zu wissen
Beispiele:
unwissentlich etw. Falsches tun
jmdn. unwissentlich beleidigen

Typische Verbindungen zu ›unwissentlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unwissentlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›unwissentlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Pausenlos kreist dieser Sport um sich selbst, pausenlos stellt er sich unwissentlich infrage.
Die Zeit, 24.03.2004, Nr. 13
Otto gab bisher nur zu, möglicherweise unwissentlich gedopt gewesen zu sein.
Die Welt, 15.12.1999
Er verfolgte also unwissentlich, aber eigentlich, sich selbst und ist zur Strafe für seine Verfolgung des Genius in eben einen solchen verwandelt worden.
Gütersloh, Albert Paris: Sonne und Mond, München: Piper 1984 [1962], S. 357
Mit der Zeit schleifen sich viele Ecken ab, Du wirst die Regeln und Lehren des Büchleins unwissentlich, und ohne Dir Zwang anzutun, befolgen.
Roeder, Fritz: Anstandslehre für den jungen Landwirt, bes. f. d. Schüler landwirtschaftl. Lehranstalten. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1929], S. 17129
Entschuldigungen und Rechtfertigungen sind wir denen schuldig, welche wissentlich oder unwissentlich durch uns verletzt wurden.
Schramm, Hermine [d.i. Meißner, Hermine]: Das richtige Benehmen in der Familie, in der Gesellschaft und im öffentlichen Leben. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1930], S. 6537
Zitationshilfe
„unwissentlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unwissentlich>, abgerufen am 26.05.2020.

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