unzerreißbar

GrammatikAdjektiv · häufig attributiv (in Verbindung mit »sein«)
Aussprache
Worttrennungun-zer-reiß-bar
Wortzerlegungun-zerreißbar
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht zerreißbar
Beispiel:
ein unzerreißbares Seil
übertragen
Beispiel:
eine unzerreißbare, unwiderrufbare Beziehung (= eine sehr feste, unwiderrufbare Beziehung) [SeghersRettung3,238]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Band Bilderbuch Kette Netz

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unzerreißbar‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Selbst im Scheitern erwies sich dieses Gewebe, das im polnischen Bewußtsein Religion und Nation verknüpft, als unzerreißbar.
Die Zeit, 07.10.1983, Nr. 41
Zu Anfang galt es, die unzerreißbare, strukturale Einheit dieses Phänomens zu sichern.
Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 342
Die eherne Kette der Notwendigkeit ist unzerreißbar geworden für unsere Vorstellung.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 10860
Wir verzichten außerdem auf gut gemeinte Ratschläge, den maschinenlesbaren Damenstrumpf und den unzerreißbaren Personalausweis.
Die Welt, 01.03.2004
Hier schließt sich der Ring vom Bauerntum zu Bauerntum und vom Soldatentum zu Soldatentum zu einer unzerreißbaren Kette im Dasein unseres Volkes.
o. A.: Schlusssitzung des Dritten Reichsbauerntages in Goslar, 17.11.1935
Zitationshilfe
„unzerreißbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unzerreißbar>, abgerufen am 07.12.2019.

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