unzureichend

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-zu-rei-chend (computergeneriert)
Wortzerlegungun-zureichen
eWDG, 1976

Bedeutung

in Quantität, Qualität dem erwarteten Umfang, Grad nicht entsprechend, nicht ausreichend
Beispiele:
eine unzureichende Beleuchtung, Nahrung, Ernährung
ein unzureichender Grund
das Gesuch wurde wegen unzureichender Begründung abgelehnt
[ein] unzureichender Wasservorrat [RehfischHexen76]
Ich habe kein Verbandszeug mehr und ganz unzureichende Instrumente [RennKrieg85]

Thesaurus

Synonymgruppe
(jemand) hätte mehr erwartet · hapern mit (es) · ↗mangelhaft · nicht den Erwartungen entsprechen · nicht genug · nicht in Ordnung · ↗schlecht · ↗ungenügend · unter Soll · ↗unzulänglich · unzureichend · ↗zu wenig · zu wünschen übrig lassen  ●  ↗(durchaus) ausbaufähig  ironisch, verhüllend · ↗(eine) Herausforderung  verhüllend, fig. · ↗(es gibt) Entwicklungsbedarf  ironisch, variabel · nicht ausreichend  Hauptform · ↗steigerungsfähig  ironisch · ↗insuffizient  fachspr.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ausrüstung Ausstattung Betreuung Brandschutz Datenlage Deutschkenntnis Ernährung Finanzausstattung Information Informationspolitik Infrastruktur Kapitalausstattung Kenntnis Sicherheitsmaßnahme Sicherheitsstandard Sicherheitsvorkehrung Sprachkenntnis Versorgung ausgebildet bisher bislang empfunden gesichert höchst kritisieren nur oft oftmals vorbereitet völlig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unzureichend‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist formell nicht ordnungsgemäß zustande gekommen und es ist inhaltlich unzureichend.
Die Welt, 21.06.2002
Ein weiteres Problem sind oft nur unzureichend durchgeführte Schulungen in den Betrieben.
Der Tagesspiegel, 16.03.1998
Diese Erklärung erweist sich allerdings bei genauem Zusehen als unzureichend.
Natzmer, Gert von: Tierstaaten und Tiergesellschaften, Berlin: Safari-Verl. 1967, S. 35
Seit 1811 bezog er das unzureichende Ruhegehalt von 800 Talern.
Salmen, Walter: Reichardt (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1963], S. 41739
Auf diesem Gebiete ist reichlicher, wenn auch zum Teil mit wissenschaftlich unzureichenden Kräften, gearbeitet worden.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1927, S. 915
Zitationshilfe
„unzureichend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unzureichend>, abgerufen am 22.11.2019.

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