verästeln

Grammatik Verb · reflexiv
Aussprache 
Worttrennung ver-äs-teln
Grundform Ast
Wortbildung  mit ›verästeln‹ als Erstglied: ↗Verästelung
eWDG, 1977

Bedeutung

Beispiel:
der Baum hat sich stark verästelt (= der Baum hat viele Äste ausgebildet)
bildlich in mehrere (immer kleinere) Stränge übergehen, sich aufteilen, sich gabeln
Beispiele:
die Blutgefäße verästeln sich bis in die feinen Haargefäße
Nervenfasern verästeln sich

Thesaurus

Synonymgruppe
verzweigen · verästeln
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›verästeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verästeln‹.

Verwendungsbeispiele für ›verästeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch jenseits dessen verästelte sich die Kritik in etliche unvereinbare Richtungen.
Süddeutsche Zeitung, 08.01.2004
Sie sind alle verwickelt und verästelt wie das Leben selbst.
Schwaiger, Brigitte: Wie kommt das Salz ins Meer?, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1982 [1977], S. 40
Zugleich haben sich die nationalen Finanzmärkte zunehmend globalisiert und gleichzeitig verästelt.
Die Zeit, 05.02.2007, Nr. 06
Draußen kann man sich mit der frischen Luft, der Welt und den Lebewesen mühelos verästeln.
Kronauer, Brigitte: Die Frau in den Kissen, Stuttgart: Klett-Cotta 1990, S. 165
Der Stengel ist krautig, verästelt, hohl, gefurcht und mit steifen Haaren bedeckt.
Jahrbuch des Vereins für wissenschaftliche Pädagogik, 1900, Bd. 32
Zitationshilfe
„verästeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ver%C3%A4steln>, abgerufen am 27.11.2020.

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