Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

verölen

Grammatik Verb · verölt, verölte, ist verölt
Aussprache 
Worttrennung ver-ölen
eWDG

Bedeutung

ölig werden
Beispiel:
wenn zuviel Öl im Kraftstoff ist, verölen die Kerzen

Verwendungsbeispiele für ›verölen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur einer war so stark verölt, daß er getötet werden mußte. [Bild, 14.12.1998]
Knacken sie unregelmäßig, als müßten sie es sich jedes Mal überlegen, dann sind die Kontakte verschmort oder verölt. [Spoerl, Alexander: Mit dem Auto auf Du, Berlin u. a.: Dt. Buchgemeinschaft 1961 [1953], S. 234]
Der Rhein ist so verschmutzt, verdreckt, verölt; man muß sich bald genieren, Rheinländer zu sein. [Die Zeit, 14.08.1970, Nr. 33]
Vögel, die so stark verölt sind, dürfen fachgerecht getötet werden. [Bild, 10.02.2004]
In beiden Fällen verendeten jeweils etwa eine Viertelmillion Vögel, weil ihr Gefieder verölt war. [Süddeutsche Zeitung, 12.11.2003]
Zitationshilfe
„verölen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ver%C3%B6len>.

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