verüben

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-üben
Wortbildung  mit ›verüben‹ als Erstglied: Verübung
eWDG

Bedeutung

etw. Böses, mit Gewalttätigkeit Verbundenes ausführen
Beispiele:
ein Verbrechen, einen Mord, ein Attentat, einen Einbruch, eine Gewalttätigkeit verüben
Betrügereien, Grausamkeiten, Selbstmord verüben
an jmdm. ein Unrecht verüben
etw. Unüberlegtes tun
Beispiele:
eine Torheit verüben
umgangssprachlicher verübte die tollsten Dinge

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›verüben‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verüben‹.

Verwendungsbeispiele für ›verüben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gilt als äußerst vulgär, wenn es weiblicherseits getan wird, doch ist es, von Männern verübt, durchaus in der Ordnung. [Meißner, Hans-Otto: Man benimmt sich wieder, Giessen: Brühl 1950, S. 131]
Er hat also auch die Macht, ungestraft Unrecht zu verüben. [Die Zeit, 02.06.1999, Nr. 23]
In den letzten zwei Jahren haben Tausende von ihnen Tausende von Verbrechen verübt. [konkret, 1993]
So offen er mit Mord drohte, so verläßlich verübte er ihn dann auch. [konkret, 1989]
Anders gesagt, sie verübten eine Aggression nach der klassischen sowjetischen Definition. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1982]]
Zitationshilfe
„verüben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ver%C3%BCben>.

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