veranlagen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-an-la-gen
Wortbildung  mit ›veranlagen‹ als Erstglied: Veranlagung1  ·  mit ›veranlagen‹ als Grundform: veranlagt
eWDG

Bedeutung

jmdn., etw. veranlagendie Höhe der Steuern für jmdn., etw. festlegen, bestimmen
Beispiele:
jmdn. zu einer Steuer veranlagen
das veranlagte (= besteuerte) Einkommen
eine Steuer veranlageneine Steuer erheben, einführen
Beispiel:
die Regierung erwog, eine neue Steuer zu veranlagen

Typische Verbindungen zu ›veranlagen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›veranlagen‹.

Verwendungsbeispiele für ›veranlagen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Arbeitet gut, ist stark von sich eingenommen, sehr ethisch veranlagt. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1934. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1934], S. 148]
Ich bin nicht so veranlagt, daß ich das ordinär darstellen könnte. [konkret, 1986]
Sich derart zu bescheiden, war er weder veranlagt noch gewillt. [Die Zeit, 28.06.1974, Nr. 27]
Aber scheinbar bin ich nach dieser Richtung hin nicht monogam veranlagt. [Die Zeit, 02.06.1961, Nr. 23]
So materiell scheinen Sie aber gar nicht veranlagt zu sein. [Süddeutsche Zeitung, 12.05.2004]
Zitationshilfe
„veranlagen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/veranlagen>.

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