verbösern

GrammatikVerb
Worttrennungver-bö-sern
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

scherzhaft (etw. in der Absicht, es zu verbessern, noch) schlechter machen; verschlimmbessern

Verwendungsbeispiele für ›verbösern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Obwohl Innenminister Dietmar Schlee einräumt, daß sich die Situation „verbösert“ hat, hält er weiterhin an den Massenunterkünften fest.
Die Zeit, 11.10.1985, Nr. 42
Für uns in Leipzig war durch die Berliner Massenausweisung die Situation sehr verbösert worden.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 4374
Sie verbösern sich.
Stettenheim, Julius: Der moderne Knigge. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1902], S. 10169
Zitationshilfe
„verbösern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verb%C3%B6sern>, abgerufen am 26.01.2020.

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