verbüßen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-bü-ßen
Wortzerlegung  ver- büßen
Wortbildung  mit ›verbüßen‹ als Erstglied: Verbüßung
eWDG

Bedeutung

eine Freiheitsstrafe ableisten, abbüßen
Beispiele:
für den Betrug musste er einige Jahre im Gefängnis verbüßen
er wurde zu sechs Wochen Haft verurteilt, die durch die Untersuchungshaft als verbüßt galten

Typische Verbindungen zu ›verbüßen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verbüßen‹.

Verwendungsbeispiele für ›verbüßen‹

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Schon zehn Jahre zuvor hat er ein Mädchen vergewaltigt, für diese Tat verbüßt er fünf Jahre hinter Gittern.
Die Zeit, 04.03.2009, Nr. 10
Zwei Drittel der Haft hat er in den nächsten Tagen verbüßt.
Süddeutsche Zeitung, 01.12.1999
Frau M. hat eben wieder eine Haft wegen Felddiebstahls verbüßen müssen.
Hartung, Hugo: Wir Wunderkinder, Düsseldorf: Droste Verl. 1970 [1959], S. 144
Als Sie nun die 18 Monate verbüßt hatten, gingen Sie nach Genua.
Friedländer, Hugo: Manolesco, der König der Diebe vor Gericht. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 20390
Die Dauer des Verlustes einer Fähigkeit oder eines Rechts wird von dem Tage an gerechnet, an dem die Freiheitsstrafe verbüßt, verjährt oder erlassen ist.
o. A.: Strafgesetzbuch (StGB). In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts (Ergänzungslieferung), München: Beck 1997
Zitationshilfe
„verbüßen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verb%C3%BC%C3%9Fen>, abgerufen am 04.12.2021.

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