Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

verbünden

Grammatik Verb · reflexivverbündet sich, verbündete sich, hat sich verbündet
Aussprache  [fɛɐ̯ˈbʏndn̩]
Worttrennung ver-bün-den
eWDG

Bedeutung

sich mit jmdm. zu einem Bündnis zusammenschließen
Beispiele:
die beiden Staaten verbündeten sich miteinander
die verbündeten Armeen des Warschauer Vertrages

Typische Verbindungen zu ›verbünden‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verbünden‹.

Verwendungsbeispiele für ›verbünden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir können nichts tun, um das Ding aufzuhalten – und wenn du sie nicht schlagen kannst, verbünde dich mit ihnen. [Die Zeit, 18.11.1999, Nr. 47]
Aber es gefiel mir nicht, mich mit den Politikern im Kongreß zu verbünden. [Der Spiegel, 14.04.1986]
Sie verbünden sich mit jeder reaktionären Regierung in der Welt. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1968]]
Wenn mein Volk mich früher loswerden will, wird es sich wahrscheinlich mit meinem Koch verbünden. [Die Zeit, 12.02.2001, Nr. 07]
Der echte Adel sollte seine Pflichten wieder entdecken, sich mit dem Volk verbünden gegen dessen Ausplünderer. [Mann, Golo: Politische Entwicklung Europas und Amerikas 1815-1871. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 9132]
Zitationshilfe
„verbünden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verb%C3%BCnden>.

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