verbellen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungver-bel-len
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
der Hund verbellt jmdn., etw.der Hund bellt jmdn., etw. heftig an
Beispiel:
sein Hund verbellte den Fremden, Briefträger, Mond
2.
Jägersprache der Hund verbellt ein Tierder Hund meldet dem Jäger durch Bellen den Standort des gestellten, geschossenen Wildes

Typische Verbindungen
computergeneriert

Hund

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verbellen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ja, man kann sagen, sie müssen draußen sitzen oder stehen, weil sie drinnen verachtet Wissen werden, verstoßen, verbellt, manchmal sogar verhaftet.
Der Tagesspiegel, 15.09.2000
Was hätte er damit gewinnen können, daß er den Rechten am Rande nach dem Munde redet und zugleich den Rest der Welt verbellt?
Die Zeit, 09.03.1990, Nr. 11
Kein menschlicher Polizeihund vermag die Spur der nach Setzung des konkretisierenden Delikts enteilten Idee zu verbellen!
Gütersloh, Albert Paris: Sonne und Mond, München: Piper 1984 [1962], S. 875
Er verbellte einen separat herumspringenden Hering und verzehrte ihn dann mit Appetit.
Nadolny, Sten: Selim oder Die Gabe der Rede, München: Piper 1997 [1990], S. 127
Die Hunde hatten sich aufgeregt dem mittleren Fenster genähert und standen nun miefend und kläffend in einiger Entfernung davor, als verbellten sie ein Fuchsloch.
Seidel, Ina: Das Wunschkind, Frankfurt a. M. u. a.: Ullstein 1987 [1930], S. 473
Zitationshilfe
„verbellen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verbellen>, abgerufen am 20.10.2019.

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