Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

verbilligen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-bil-li-gen
formal verwandt mitbillig
Wortbildung  mit ›verbilligen‹ als Erstglied: Verbilligung
eWDG

Bedeutung

etw. billiger machen, den Preis für etw. herabsetzen
in gegensätzlicher Bedeutung zu verteuern
Beispiele:
er versuchte, den Bau seines Landhäuschens zu verbilligen, indem er selbst mitarbeitete
die Produktion, einzelne Waren verbilligen
verbilligte Artikel

Typische Verbindungen zu ›verbilligen‹ (berechnet)

Anteilschein Anteilsschein Barrel Edelmetall Einstandspreis Fass Faß Feinunze Greenback Heizöl Hering Importe Importgut Industriemetall Inlandsferngespräch Kilobarren Kinderprämie Krankenkassenprämie Kupfer Nordseesorte Nordseeöl Praemien Rohöl-sorte Us-sorte Us-währung Valor Zwischenprodukt tendenziell

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verbilligen‹.

Verwendungsbeispiele für ›verbilligen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hier zu Lande kann man das Spiel inzwischen verbilligt für 50 Mark bekommen. [C't, 2000, Nr. 2]
Das verbilligt vor allem die deutschen Ölimporte, die in Dollar bezahlt werden. [Der Spiegel, 12.10.1981]
Die deutschen Importe haben sich im Mai so stark verbilligt wie seit 22 Jahren nicht mehr. [Die Zeit, 06.07.2009, Nr. 27]
Das verbilligt sich jedoch enorm, wenn sich zwei weitere Teilnehmer finden, und das ist fast immer der Fall. [Die Zeit, 26.08.1966, Nr. 35]
Das erleichtert die Pflege, verbilligt die Reparaturen oder macht sie überflüssig, weil jederzeit ein identisches Stück zu haben ist. [Freyer, Hans: Gesellschaft und Kultur. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 24940]
Zitationshilfe
„verbilligen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verbilligen>.

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