verblasen

GrammatikVerb · verbläst, verblies, hat verblasen
Aussprache
Worttrennungver-bla-sen (computergeneriert)
Grundformblasen
eWDG, 1977

Bedeutung

Jägersprache
Beispiele:
ein Stück Wild verblasen (= durch ein Hornsignal anzeigen, dass ein Stück Wild erlegt ist)
die Jagd, eine Strecke verblasen (= durch ein Hornsignal anzeigen, dass die Jagd zu Ende ist)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Idealismus

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verblasen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Abwehr stand gut, aber vorn haben wir zuviel verblasen.
Bild, 15.11.2004
Der Wind habe ihm den Ball "verblasen", sagt Haas später.
Der Tagesspiegel, 15.11.2001
Die einzige Bewegung, die es jetzt noch gibt, ist verblasener Staub.
Die Zeit, 16.09.1999, Nr. 38
Das üble Gerede gegen ihn war auf einmal wie verblasen.
Wassermann, Jakob: Caspar Hauser, Berlin: Aufbau-Verl. 1987 [1908], S. 158
Zu trockenen Zeiten waren wohl viele dieser seichten Flußarme ausgetrocknet und der Wind verblies den feinen, nun lößähnlichen Tonstaub.
Abel, Othenio: Amerikafahrt, Jena: Fischer 1926, S. 329
Zitationshilfe
„verblasen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verblasen>, abgerufen am 21.10.2019.

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