verbläuen

Grammatik Verb
Worttrennung ver-bläu-en
Ungültige Schreibung verbleuen
Rechtschreibregel § 16
eWDG

Bedeutung

salopp jmdn. durchprügeln, nachhaltig verprügeln

Verwendungsbeispiele für ›verbläuen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Verbleuen, das mit dem Wort blau nichts zu tun hat, wird volksetymologisch zu blau gestellt und soll fortan verbläuen geschrieben werden. [Süddeutsche Zeitung, 15.09.1995]
Das Publikum im Zuhörerraum lauerte allabendlich auf der Straße in der laut ausgesprochenen Absicht, die Angeklagten, insbesondere den Pastor Breithaupt zu verbläuen. [Friedländer, Hugo: Die Vorkommnisse in der Fürsorgeanstalt Mieltschin. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 26041]
Zitationshilfe
„verbläuen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verbl%C3%A4uen>.

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