Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

verborgen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-bor-gen
Grundformborgen
eWDG

Bedeutung

etw. verleihen
Beispiel:
seine Bücher verborgte er nur ungern

Thesaurus

Synonymgruppe
getarnt · latent · unbewusst · unterschwellig · verborgen · versteckt
Synonymgruppe
ausleihen · verborgen · verleihen  ●  herleihen  ugs.
Synonymgruppe
(möglichst) unauffällig · heimlich · heimlich, still und leise · im Geheimen · im Stillen · im Verborgenen · in aller Stille · insgeheim · ohne dass jemand das mitbekommt · stillschweigend · unbemerkt · unbeobachtet · verborgen · verdeckt · versteckt · verstohlen  ●  hinter vorgehaltener Hand  fig. · im Hintergrund  fig. · in den Hinterzimmern  fig. · unter der Hand  fig. · unterm Tisch  fig. · bei Nacht und Nebel  ugs., fig. · klammheimlich  ugs. · stickum  ugs. · stieke  ugs., veraltend, berlinerisch · stiekum  ugs. · still und leise  ugs. · ungesehen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
ein Rätsel · im Dunkeln · mysteriös · rätselhaft · schleierhaft · unklar · verborgen  ●  (jemandes) Geheimnis  fig.
Assoziationen
  • anrüchig · fragwürdig · krumm · obskur · ominös · undurchsichtig · zweifelhaft · zwielichtig  ●  dubios  Hauptform · dunkel  fig.
  • (aus etwas) ein Geheimnis machen · (die) Diskretion wahren · (etwas) niemandem sonst erzählen · (jemandem etwas) verheimlichen · für sich behalten · in seinem Herzen bewahren · nicht ausplaudern · nicht verraten · nicht weitererzählen · nicht weitergeben (eine Information) · nicht weitersagen  ●  mit ins Grab nehmen  fig. · verschweigen  Hauptform · Stillschweigen bewahren  geh. · in seinem Herzen verschließen (lit.)  geh. · mit niemandem sprechen über  ugs. · nicht preisgeben  geh. · niemandem etwas sagen (von)  ugs., variabel
Synonymgruppe
hintergründig · hintersinnig · verborgen

Typische Verbindungen zu ›verborgen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verborgen‹.

Verwendungsbeispiele für ›verborgen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Verborge niemals dein Geld, sagt er – offensichtlich wider besseres Wissen. [Süddeutsche Zeitung, 29.07.1995]
Ich war gnadenlos begeistert und ruhte nicht, bis ich es damals in Leipzig besaß und dann jahrelang verborgte. [Die Zeit, 17.11.2005, Nr. 47]
Er bekommt alles, nur bei der Zahnbürste sagt der Mitreisende, Zahnbürsten verborge ich nicht. [konkret, 1999]
Vielmehr habe er das Auto an einen unbekannten „Kumpel“ verborgt. [Der Tagesspiegel, 21.08.2003]
Auch verborgte er keine Journale aus BERLINWEST mit Abbildungen des KURFÜRSTENDAMMS, der BONDSTREET, der CHAMPS ELYSEES. [Fries, Fritz Rudolf: Der Weg nach Oobliadooh, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1966, S. 121]
Zitationshilfe
„verborgen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verborgen>.

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