Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

verbumfeien

Grammatik Verb
Worttrennung ver-bum-fei-en
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

landschaftlich herunterkommen, sich vernachlässigen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

gebumfiedelt · verbumfeien · verfumfeien · verbumfiedeln
gebumfiedelt Part.adj. berlin. sich jebumfiedelt (‘geehrt, geschmeichelt’) fühlen wie bei einem mit Bum (Paukenschlag) und Fiedel dargebrachten Ständchen, anknüpfend (Ende 19. Jh.) an Musik nachahmende Schallwörter wie (nordd. md.) bumfei, fiedelfumfei. Vgl. verbumfeien, verfumfeien Vb. ‘schlecht musizieren, bei leichter Musik vergeuden’, bildlich ‘verderben, zunichte machen, sinnlos vertun’ (18. Jh.). verbumfiedeln Vb. ‘verunstalten, verhunzen, verpfuschen’.
Zitationshilfe
„verbumfeien“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verbumfeien>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
verbuddeln
verbuchen
verbrühen
verbrüdern
verbrämen
verbumfiedeln
verbummeln
verbunden
verbundfahren
verbunkern