verchristlichen

Worttrennungver-christ-li-chen (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

mit christlichem Geist durchdringen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In ihr ist wie durch die Reformation die Welt verchristlicht und verweltlicht.
Heimpel, Hermann: Luthers weltgeschichtliche Bedeutung. In: ders., Der Mensch in seiner Gegenwart, Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht 1957 [1946], S. 153
Sie sollten dort einen Gnadenort der Isis verchristlichen und erreichten das Ziel.
Leipoldt, J.: Cyrus und Johannes. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 21220
Die Kirche und das Kreuz seien ein Versuch, den Holocaust zu verchristlichen.
Süddeutsche Zeitung, 25.01.1995
Zeitweilig hat es den Anschein, als könnten Teile des mongolischen Herrschaftsgebietes, das weit ins ehemalige Reich hereinragt, verchristlicht werden.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 21196
Die Frühkirche verchristlichte solches Brauchtum und machte zum Beispiel aus der heidnischen Frühjahrs- eine "Markusprozession".
o. A. [A. W.]: Bittgang. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1982]
Zitationshilfe
„verchristlichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verchristlichen>, abgerufen am 19.05.2019.

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