Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

verdübeln

Grammatik Verb
Worttrennung ver-dü-beln

Verwendungsbeispiele für ›verdübeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Handgriffe sollten niemals sitzen, sondern immer ganz fest in einer Wand verdübelt sein, damit man sich unbesorgt daran festhalten kann. [Die Welt, 26.07.2000]
Bei größeren Spannweiten wurden zwei B. übereinander gelegt und verdübelt. [o. A.: Lexikon der Kunst – B. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 25806]
Über zweitausend stählerne Anker, jeweils sechs bis zwölf Meter groß, »verdübelten« die Halle mit dem Massiv. [Die Zeit, 30.06.1978, Nr. 27]
Als Führungen für die Schubladen werden Leisten an den Querwänden verschraubt, die Arbeitsplatte wird zum Schluß aufgeleimt und verdübelt. [Bernd Käsch, Heimwerker-Handbuch: Wiesbaden: Falken-Verlag Erich Sicker 1968, S. 183]
Im Juni 1946 ließ mein Vater auf dem Friedhof in der Schönhauser Allee am Erbbegräbnis Liebermann die vom Postament heruntergefallene Urne neu verdübeln und verfugen. [Die Zeit, 27.07.1990, Nr. 31]
Zitationshilfe
„verdübeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verd%C3%BCbeln>.

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