verdanken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungver-dan-ken (computergeneriert)
Grundformdanken
Wortbildung mit ›verdanken‹ als Erstglied: ↗Verdankung
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
jmdm. etw. verdankenjmdm. für etw. Dank schuldig sein
Beispiele:
jmdm. seine Rettung, sein Leben, viel verdanken
diesen günstigen Voraussetzungen verdankt er seinen Erfolg
es ist, er hat es nur diesem Umstand zu verdanken, dass ...
umgangssprachlich das habe ich allein dir zu verdanken (= du allein bist schuld daran), dass ich jetzt in einer so misslichen Lage bin
2.
schweizerisch etw. verdankenfür etw. danken
Beispiel:
einen Brief, ein Geschenk verdanken

Thesaurus

Synonymgruppe
schulden · verdanken
Synonymgruppe
(auf etwas) zurückgehen · (auf etwas) zurückzuführen sein · (die) Gründe (dafür) sind in (...) zu suchen · (durch etwas / jemanden) verursacht sein · (einer Sache) geschuldet sein · (einer Sache) zuzuschreiben sein · (in etwas / jemandem) begründet sein · (seine) Ursache haben in · (seinen) Ursprung haben in · (sich einer Sache) verdanken · (sich) erklären (aus / durch) · (sich) herleiten von · Grund dafür ist · Ursache dafür ist · ausgehen von · basieren auf · beruhen auf · die Ursachen (dafür) sind in (...) zu sehen · ↗entstammen · herrühren von · kommen von · liegen an · resultieren aus
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anregung Aufstieg Dasein Einsicht Engagement Entstehen Entstehung Erfolg Erkenntnis Existenz Karriere Linie Name Popularität Reichtum Ruf Ruhm Tatsache Umstand Wohlstand Zufall allein ausschließlich hauptsächlich letztlich viel wir wohl zuletzt Überleben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verdanken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie war eine distanzierte Frau, aber ihr haben wir zu verdanken, daß wir nicht vollkommen verkorkst sind.
Die Welt, 06.05.2005
Ich habe diesen Bäumen schließlich immerhin die Erkenntnis zu verdanken, dass ich das Medium Fernsehen unbedingt meiden sollte.
Der Tagesspiegel, 13.07.2003
Daß wir heute kassieren, haben wir auch ihm zu verdanken.
Der Spiegel, 21.09.1992
Von diesem Vorrecht habe ich reichlich Gebrauch gemacht und ich verdanke ihm viel.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Ihm verdanken wir es, daß uns von der babylonisch-assyrischen Literatur so bedeutende Überreste erhalten sind.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. III. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 30157
Zitationshilfe
„verdanken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verdanken>, abgerufen am 19.06.2019.

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