verdonnert

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungver-don-nert (computergeneriert)
Grundformverdonnern
eWDG, 1977

Bedeutung

salopp erschrocken, verwirrt
Beispiele:
erstaunt und verdonnert stand er da
sie saß wie verdonnert

Typische Verbindungen
computergeneriert

Amtsgericht Bewährung Bußgeld DFB-Sportgericht Geisterspiel Geldbuße Geldstrafe Millionenstrafe Nachsitzen Nachzahlung Rekordstrafe Richterin Rückzahlung Schadenersatz Schadensersatz Schweigen Sozialarbeit Sparen Sperre Sportgericht Stillschweigen Strafarbeit Strafbefehl Strafe Strafzahlung UEFA US-Gericht Zahlung Zwangsabstieg dazu

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verdonnert‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber das läuft alles auf freiwilliger Basis, verdonnern können wir keinen zum Sport.
Süddeutsche Zeitung, 27.11.1997
Wer aus seinen Erfahrungen nicht lernt, ist dazu verdonnert, sie mehrmals zu machen.
Die Zeit, 20.08.1993, Nr. 34
Am folgenden Tage hielt man peinliches Gericht und verdonnerte mich zu zwölfstündigem Karzer.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18178
Die gesamte Südbastion war alles in allem zu fünf Fasttagen verdonnert worden.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 364
Zur Strafe für diese Schreckhaftigkeit wurde ihr Anführer Atlas dazu verdonnert, den Himmel zu tragen.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 30
Zitationshilfe
„verdonnert“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verdonnert>, abgerufen am 23.09.2019.

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