verebben

Grammatik Verb · verebbt, verebbte, ist verebbt
Aussprache 
Worttrennung ver-eb-ben
eWDG

Bedeutung

langsam immer mehr abnehmen, still werden
Beispiel:
die Wogen, Wellen verebben
übertragen
Beispiele:
der Donner, Lärm, das Geräusch verebbt (in der Ferne)
der Beifall, das Lachen, Gespräch, die Erregung ist verebbt

Typische Verbindungen zu ›verebben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verebben‹.

Verwendungsbeispiele für ›verebben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann verebbte irgendwann auch der letzte Rest an aufrührerischer Energie.
Die Zeit, 09.02.2006, Nr. 07
Ein wehmütiger Chor aus dem Off verebbt im eigenen Echo.
Süddeutsche Zeitung, 24.01.2001
Aber immer war nach wenigen Tagen der große Rausch verebbt und nichts geblieben als eine große Leere.
Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 632
Aber sie verebbten schließlich vor den Pyrenäen und den asturisch-kantabrischen Bergen.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 3785
Er spürte, wie in dem anderen eine Welle von Wut hochstieg, und ließ sie gleichmütig verebben.
Andersch, Alfred: Sansibar oder der letzte Grund, Olten: Walter 1957 [1957], S. 57
Zitationshilfe
„verebben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verebben>, abgerufen am 09.04.2021.

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