Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

verebben

Grammatik Verb · verebbt, verebbte, ist verebbt
Aussprache 
Worttrennung ver-eb-ben
eWDG

Bedeutung

langsam immer mehr abnehmen, still werden
Beispiel:
die Wogen, Wellen verebben
übertragen
Beispiele:
der Donner, Lärm, das Geräusch verebbt (in der Ferne)
der Beifall, das Lachen, Gespräch, die Erregung ist verebbt

Typische Verbindungen zu ›verebben‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verebben‹.

Verwendungsbeispiele für ›verebben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann verebbte irgendwann auch der letzte Rest an aufrührerischer Energie. [Die Zeit, 09.02.2006, Nr. 07]
Ein wehmütiger Chor aus dem Off verebbt im eigenen Echo. [Süddeutsche Zeitung, 24.01.2001]
Wenn die nun fällige Entspannung eintritt, verebbt auch die Spannung. [Süddeutsche Zeitung, 10.04.2000]
Die Musik verebbt nicht nur, sie verflüchtigt sich unendlich zärtlich, sie entmaterialisiert sich gleichsam. [Die Welt, 10.04.2006]
Aber immer war nach wenigen Tagen der große Rausch verebbt und nichts geblieben als eine große Leere. [Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 632]
Zitationshilfe
„verebben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verebben>.

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