verfärben

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungver-fär-ben (computergeneriert)
Grundformfärben
Wortbildung mit ›verfärben‹ als Erstglied: ↗Verfärbung
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
etw. falsch färben, durch Färben verderben
sich verfärbendie Farbe wechseln, verlieren
Beispiele:
der Stoff hat sich verfärbt
er, sein Gesicht verfärbte sich, als er dies erfuhr
2.
Jägersprache
Beispiel:
das Wild verfärbt sich (= wechselt die Haare)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Blatt Blau Grün Haut Himmel Laub Nadel Nagel Rauch Rohr Rot Rötliche Streifen Teststreifen Weiß blau blutrot bläulich braun bräunlich dunkelrot gelb gelblich grünlich lila rosa rötlich stinken tiefblau violett

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verfärben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In dem einen Schuh war das Gewebe innen gelblich verfärbt.
Franck, Julia: Lagerfeuer, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2003, S. 133
Wenn der Stiel angeschnitten wird, verfärbt er sich schwach blau.
Bild, 11.10.1997
Noch sind es viele Blätter, doch bald schon werden sie sich verfärben und endgültig verschwinden.
Die Welt, 21.09.2000
Güteklasse B Ungleich in Form und Größe, schwach verfärbt, weniger fest und schwach beschädigt, jedoch sauber.
o. A.: Ratgeber für den Feingemüsebau im Freiland, Berlin: VEB Dt. Landwirtschaftsverl 1962, S. 300
Er verfärbte sich, trat in das Dunkel zurück und wälzte sich in Staub.
Langgässer, Elisabeth: Das unauslöschliche Siegel, Hamburg: Claassen 1959 [1946], S. 284
Zitationshilfe
„verfärben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verfärben>, abgerufen am 15.12.2019.

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