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verfärben

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-fär-ben
Grundformfärben
Wortbildung  mit ›verfärben‹ als Erstglied: Verfärbung

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. etw. falsch färben, durch Färben verderben
    1. ⟨sich verfärben⟩ die Farbe wechseln, verlieren
  2. 2. [Jägersprache] ...
eWDG

Bedeutungen

1.
etw. falsch färben, durch Färben verderben
sich verfärbendie Farbe wechseln, verlieren
Beispiele:
der Stoff hat sich verfärbt
er, sein Gesicht verfärbte sich, als er dies erfuhr
2.
Jägersprache
Beispiel:
das Wild verfärbt sich (= wechselt die Haare)

Typische Verbindungen zu ›verfärben‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verfärben‹.

Verwendungsbeispiele für ›verfärben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In dem einen Schuh war das Gewebe innen gelblich verfärbt. [Franck, Julia: Lagerfeuer, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2003, S. 133]
Die Augen verfärben sich trübrot, aus dem Mund tropft Blut. [Die Zeit, 03.02.2000, Nr. 6]
Es frißt nicht mehr, und das Haar am Kopf verfärbt sich. [konkret, 1985]
Ich nahm ihn in den Arm, seine Augen verfärbten sich violett. [Die Zeit, 21.10.2012, Nr. 42]
Die Blätter der Bäume, so sie denn noch stehen, verfärben sich goldgelb. [Die Zeit, 11.10.2010, Nr. 41]
Zitationshilfe
„verfärben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verf%C3%A4rben>.

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