verfärben

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-fär-ben
Grundform färben
Wortbildung  mit ›verfärben‹ als Erstglied: ↗Verfärbung

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. etw. falsch färben, durch Färben verderben
    1. ⟨sich verfärben⟩ die Farbe wechseln, verlieren
  2. 2. [Jägersprache] ...
eWDG

Bedeutungen

1.
etw. falsch färben, durch Färben verderben
sich verfärbendie Farbe wechseln, verlieren
Beispiele:
der Stoff hat sich verfärbt
er, sein Gesicht verfärbte sich, als er dies erfuhr
2.
Jägersprache
Beispiel:
das Wild verfärbt sich (= wechselt die Haare)

Typische Verbindungen zu ›verfärben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verfärben‹.

Verwendungsbeispiele für ›verfärben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In dem einen Schuh war das Gewebe innen gelblich verfärbt.
Franck, Julia: Lagerfeuer, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2003, S. 133
Wenn der Stiel angeschnitten wird, verfärbt er sich schwach blau.
Bild, 11.10.1997
Noch sind es viele Blätter, doch bald schon werden sie sich verfärben und endgültig verschwinden.
Die Welt, 21.09.2000
Güteklasse B Ungleich in Form und Größe, schwach verfärbt, weniger fest und schwach beschädigt, jedoch sauber.
o. A.: Ratgeber für den Feingemüsebau im Freiland, Berlin: VEB Dt. Landwirtschaftsverl 1962, S. 300
Er verfärbte sich, trat in das Dunkel zurück und wälzte sich in Staub.
Langgässer, Elisabeth: Das unauslöschliche Siegel, Hamburg: Claassen 1959 [1946], S. 284
Zitationshilfe
„verfärben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verf%C3%A4rben>, abgerufen am 11.05.2021.

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