Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

verfechten

Grammatik Verb · verficht, verfocht, hat verfochten
Worttrennung ver-fech-ten
Grundformfechten
Wortbildung  mit ›verfechten‹ als Erstglied: Verfechter · Verfechtung
eWDG

Bedeutung

etw. verfechtenfür etw. energisch eintreten, etw. verteidigen
Beispiele:
einen Standpunkt, eine Meinung, ein Prinzip, eine Lehre verfechten
etw. mit Eifer, Nachdruck, halsstarrig verfechten
er verficht die These, dass …
seine, jmds. Interessen, sein, jmds. Recht verfechten

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich für etwas) aussprechen · (sich) einsetzen (für) · (sich) hinter etwas stellen · einstehen (für) · eintreten für · stehen für · verfechten · verteidigen · vertreten  ●  soutenieren  geh., franz., lat., veraltet, fig.
Assoziationen
Antonyme

Typische Verbindungen zu ›verfechten‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verfechten‹.

Verwendungsbeispiele für ›verfechten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das vertrug sich aber nicht mit der von mir verfochtenen Theologie. [Die Zeit, 27.03.1970, Nr. 13]
Er verfocht diesen Rat so hartnäckig, daß er befolgt wurde. [Nadolny, Sten: Selim oder Die Gabe der Rede, München: Piper 1997 [1990], S. 102]
Ich verfechte absolut, dass Spieler verpflichtet sein sollten, die Sprache zu lernen. [Die Zeit, 24.10.2011, Nr. 43]
Er als einziger hatte sich tagelang präpariert, er verfocht in wohlgesetzten Worten seine Argumente. [Die Zeit, 25.08.1967, Nr. 34]
Dieses Volk zeigt, daß es nicht nur seine Interessen gut kennt, sondern auch versteht, sie zu verfechten. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1961]]
Zitationshilfe
„verfechten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verfechten>.

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