verfeinern

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-fei-nern
Grundform fein
Wortbildung  mit ›verfeinern‹ als Erstglied: ↗Verfeinerung
eWDG

Bedeutung

etw. feiner machen, verbessern
Beispiele:
den Geschmack einer Speise verfeinern
eine Soße durch Zusatz von Sahne, Wein verfeinern
der Künstler hat seine Technik verfeinert
eine verfeinerte Methode
sich verfeinernfeiner, besser werden
Beispiele:
sein Umgangston hat sich verfeinert
ein verfeinerter Geschmack
verfeinerte (= ausdrucksvollere) Gesichtszüge
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

fein · Feinheit · verfeinern
fein Adj. ‘zart, zierlich, zerkleinert, genau’, mhd. fīn, vīn ‘fein, schön’, mnd. fīn ist aus afrz. fin ‘zart, rein, ausgezeichnet’ entlehnt. Zugrunde liegt lat. fīnis ‘Ende, Grenze’, aus dessen übertragenem Gebrauch ‘Äußerstes, höchste Vollendung’, z. B. fīnis honōrum ‘das Höchste an Ehren’, sich im Frz. adjektivischer Gebrauch entwickelt, daher afrz. fin Adj. eigentlich ‘von höchster Qualität’. S. auch ↗Finesse, ↗raffiniert. Feinheit f. ‘Zartheit, Zierlichkeit, Genauigkeit, Kleinheit’ (15. Jh.). verfeinern Vb. ‘feiner machen’ (18. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
detaillieren · ↗raffinieren · ↗spezialisieren · verfeinern
Synonymgruppe
adeln · ↗aufwerten · ↗auszeichnen · ↗erheben · ↗heben · höhere Weihen erteilen · ↗verbessern · ↗veredeln · verfeinern  ●  ↗upgraden  engl. · ↗nobilitieren  geh.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›verfeinern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verfeinern‹.

Verwendungsbeispiele für ›verfeinern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das lässt sich natürlich noch verfeinern, warum soll man nur Trainern Beine machen?
Die Welt, 27.10.2003
Um möglichst erfolgreich abzuschneiden, hat der SCC seine ohnehin schon professionellen Strukturen weiter verfeinert.
Der Tagesspiegel, 14.09.1999
Hatte er sich etwa durch das Leben an fremden Höfen verfeinern lassen?
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 20
Die Technik ändert sich nicht mehr prinzipiell, sie wird nur ausgebaut und verfeinert.
Dadelsen, Georg von u. Finscher, Ludwig: Parodie und Kontrafaktur. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 30881
Die Suppe läßt sich durch Abziehen mit Eigelb noch verfeinern.
o. A.: Wir kochen gut, Leipzig: Verl. für d. Frau 1968 [1963], S. 38
Zitationshilfe
„verfeinern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verfeinern>, abgerufen am 18.04.2021.

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