Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

vergöttlichen

Grammatik Verb
Worttrennung ver-gött-li-chen
Wortbildung  mit ›vergöttlichen‹ als Erstglied: Vergöttlichung
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

göttlich machen; als Gott verehren

Verwendungsbeispiele für ›vergöttlichen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man tötet für ein Volk oder eine Klasse der Zukunft, die vergöttlicht werden. [Die Zeit, 16.10.1964, Nr. 42]
Ebensowenig darf sie – etwa in der Weise Schleiermachers – die Sexualität vergeistigen oder vergöttlichen. [Bloemhof, F.: Sexualethik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 30886]
Der Herrscher, der sich gegenüber den Tempeln durchgesetzt hatte, übte unumschränkte Gewalt aus und ließ sich vergöttlichen. [o. A.: Lexikon der Kunst – M. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 11292]
Doch im Land wurden die Kaiser nicht vergöttlicht, sie waren lediglich Oberhaupt der christlichen Kirche. [Süddeutsche Zeitung, 04.11.2000]
Man tötet für eine Gesellschaft der Zukunft, die ebenfalls vergöttlicht wird. [Die Zeit, 16.10.1964, Nr. 42]
Zitationshilfe
„vergöttlichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verg%C3%B6ttlichen>.

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