verglimmen

GrammatikVerb · verglimmt, verglomm, ist verglommen
Aussprache
Worttrennungver-glim-men
Wortzerlegungver-glimmen
eWDG, 1977

Bedeutung

langsam aufhören zu glimmen
Beispiele:
die Zigarette fiel auf den Boden und verglomm
die Glut im Herd ist verglommen
ein verglimmendes Feuer
bildlich
Beispiel:
gehobensie gab nicht auf, bis das letzte Fünkchen Hoffnung verglommen war

Typische Verbindungen
computergeneriert

Feuer Funke Licht Zigarette

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verglimmen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie blieb neben seinem Kopf liegen, ihr Licht wurde hell, fast weiß, und verglimmte dann mit einem leisen Sirren.
Suter, Martin: Lila, Lila, Zürich: Diogenes 2004, S. 206
In gebrochenen Farben verglimmt die Welt, fällt in Grau zusammen oder schichtet sich so erdig übereinander wie auf den letzten Gemälden von Mark Rothko.
Der Tagesspiegel, 23.11.2001
Und als er vorbei war, verglommen auch die wenigen Funken von Kampfgeist.
Die Zeit, 25.05.1962, Nr. 21
Aber wenn der Zünder nicht naß ist und verglimmt, dann glüht das Buch kurz auf.
Süddeutsche Zeitung, 07.05.1998
Sie versanken im Halbdunkel der Vorhalle und verglommen geheimnisvoll in der Gnadenkapelle.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1917], S. 110
Zitationshilfe
„verglimmen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verglimmen>, abgerufen am 15.12.2019.

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