vergotten

GrammatikVerb · vergottet, vergottete, hat vergottet
Worttrennungver-got-ten
Wortbildung mit ›vergotten‹ als Erstglied: ↗Vergottung
eWDG, 1977

Bedeutung

jmdn. zum Gott erheben
Beispiel:
Hier in Spanien vergottete das Volk seine Monarchen [Feuchtw.Goya9]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer nicht an den Schöpfer glaubt, muss wohl, will er nicht die Welt als Unsinn denken, die Natur vergotten.
Die Welt, 30.09.2000
Wenn Christus nicht Gott selbst gewesen wäre, könnte er uns nicht vergotten.
Althaus, P.: Christologie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 20863
Das Ergebnis auf der Zielscheibe, der äußere Erfolg, den der westliche Sport so vergottet, ist nicht entscheidend, er muß mit stoischer Gelassenheit hingenommen werden.
Die Zeit, 14.07.1961, Nr. 29
Der Knabe aber wird unter dem Namen Palaemon wieder belebt und vergottet wie seine Mutter 255.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. II,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1893], S. 22872
Zitationshilfe
„vergotten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vergotten>, abgerufen am 22.11.2019.

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