Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

vergotten

Grammatik Verb · vergottet, vergottete, hat vergottet
Worttrennung ver-got-ten
Wortbildung  mit ›vergotten‹ als Erstglied: Vergottung
eWDG

Bedeutung

jmdn. zum Gott erheben
Beispiel:
Hier in Spanien vergottete das Volk seine Monarchen [ Feuchtw.Goya9]

Verwendungsbeispiele für ›vergotten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer nicht an den Schöpfer glaubt, muss wohl, will er nicht die Welt als Unsinn denken, die Natur vergotten. [Die Welt, 30.09.2000]
Wenn Christus nicht Gott selbst gewesen wäre, könnte er uns nicht vergotten. [Althaus, P.: Christologie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 20863]
Das Ergebnis auf der Zielscheibe, der äußere Erfolg, den der westliche Sport so vergottet, ist nicht entscheidend, er muß mit stoischer Gelassenheit hingenommen werden. [Die Zeit, 14.07.1961, Nr. 29]
Der Knabe aber wird unter dem Namen Palaemon wieder belebt und vergottet wie seine Mutter 255. [Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. II,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1893], S. 22872]
Zitationshilfe
„vergotten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vergotten>.

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