vergrämen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungver-grä-men (computergeneriert)
Wortbildung mit ›vergrämen‹ als Erstglied: ↗Vergrämung  ·  mit ›vergrämen‹ als Grundform: ↗vergrämt
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
durch eine Handlung, ein Verhalten missmutig machen, jmds. Unmut erregen
2.
Jägersprache wiederholt stören u. dadurch verscheuchen

Thesaurus

Synonymgruppe
aufregen · ↗ereifern · ↗erregen · ↗vergraulen · vergrämen · ↗vergällen · ↗verärgern · ↗ärgern  ●  ↗echauffieren  franz. · sauer machen  ugs. · ↗verdrießen  geh. · ↗vergrätzen  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Wild

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vergrämen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich vergräme mir die Träger, ich verletze das ganze Dorf.
Die Zeit, 31.05.1956, Nr. 22
Dagegen sehen wir so verkommen, verrottet, vergrämt und vergrätzt aus.
konkret, 1980
Der Mensch hat es fertiggebracht, sich mit ihm so ziemlich alles zu vergrämen.
Lehmann, Arthur-Heinz: Mensch, sei positiv dagegen!, Dresden: Heyne 1939 [1939], S. 91
Wenn Papa seitwärts in den Wald hineinblickte, mußte ich sehen, wie blaß und vergrämt sein Gesicht war.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 26169
Zitationshilfe
„vergrämen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vergrämen>, abgerufen am 11.11.2019.

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