vergriffen

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungver-grif-fen (computergeneriert)
Grundformvergreifen
eWDG, 1977

Bedeutung

nicht mehr lieferbar, erhältlich, ausverkauft, besonders von Druckerzeugnissen
Beispiele:
der neue Roman war kurz nach dem Erscheinen vergriffen
dieser Artikel ist im Augenblick vergriffen

Thesaurus

Synonymgruppe
(restlos) ausverkauft · abverkauft · geräumt (Lager) · nicht länger im Angebot · nicht mehr am Lager (kaufm.) · nicht mehr am Markt (kaufm.) · nicht mehr erhältlich · nicht mehr vorrätig · nicht mehr zu haben · vergriffen (Buch) · ↗weg
Assoziationen
  • aufgebraucht · ↗leer · nicht mehr da · zu Ende gegangen  ●  ↗alle  ugs. · ↗aus  ugs. · es gibt kein (...) mehr  ugs. · es hat kein (...) mehr  ugs., süddt. · ↗gar  ugs., bair., fränk. · ist kein (...) mehr da  ugs. · nichts mehr da an  ugs. · zur Neige gegangen  geh.
  • abgelaufen · beendet · es war einmal (und ist nicht mehr) · gelaufen · ↗gewesen · ↗herum · ↗passé · vergangen · ↗vorbei · vorbei (sein) mit · ↗vorüber  ●  ↗passee  alte Schreibung bis 2017 · tot und begraben (z.B. Hoffnungen)  fig. · Essig (sein) mit  ugs. · aus (sein) mit  ugs. · aus und vorbei  ugs. · ↗dahin  geh. · das war (ein)mal  ugs. · rum  ugs. · ↗verflossen  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auflage Autogrammkarte Broschüre Buchhandel Buchhandlunge Dieb Eigentum Eintrittskarte Erscheinen Erstauflage Exemplar Freikarte Heft Heiligtum Karte Katalog Kiosk Kontingent Schutzbefohlener Schwächeren Startauflage Ticket Ton Tonfall Tonlage Volksvermögen Wehrlos Wortwahl gelegentlich ungestraft

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vergriffen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gestern waren nur noch 68 erhältlich - und der Rest vergriffen.
Der Tagesspiegel, 08.07.1998
Doch auch hier sollte man sich nicht im Ton vergreifen.
Dänhardt, Reimar: Fein oder nicht fein, Berlin: Deutscher Militärverl. 1972 [1968], S. 273
Er mußte bald danach nochmals 2500 drucken, und dennoch ist das Gutachten vergriffen.
Die Zeit, 02.12.1966, Nr. 49
Wenn es nicht bald aufhört, muß er sich an etwas vergreifen.
Reger, Erik [d.i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 941
Man vergriff sich an ihm selbst, wenn man sich unterstand, sie nicht gelten zu lassen!
Mann, Heinrich: Professor Unrat, Berlin: Aufbau-Verl. 1958 [1905], S. 156
Zitationshilfe
„vergriffen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vergriffen>, abgerufen am 27.05.2019.

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