verheilen

GrammatikVerb · verheilt, verheilte, ist verheilt
Aussprache
Worttrennungver-hei-len
Wortzerlegungver-heilen
Wortbildung mit ›verheilen‹ als Erstglied: ↗Verheilung
eWDG, 1977

Bedeutung

etw. verheiltetw. heilt zu, vernarbt
Beispiele:
die Wunde verheilt langsam, war gut, schlecht verheilt
ein verheilter Bruch

Thesaurus

Synonymgruppe
abheilen · verheilen

Typische Verbindungen zu ›verheilen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Blase Blessur Brandwunde Bruch Bruchstelle Bänderriss Fraktur Knie Knochen Knochenbruch Muskelfaserriss Narbe Narben Operation Operationsnarbe Operationswunde Platzwunde Prellung Riß Schnitt Schnittwunde Schramme Verbrennung Verletzung Wunde langsam nie schmerzen schnell vernarben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verheilen‹.

Verwendungsbeispiele für ›verheilen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zwar verheilen die Brüche meist, aber sie hinterlassen deutliche Spuren.
o. A.: Kauzige Verwandte. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1999 [1998]
In ihren Städten sind die Narben der Zerstörung kaum verheilt.
Die Zeit, 11.03.1983, Nr. 11
Die Schnitte waren vor nahezu zwanzig Jahren genäht worden und rasch verheilt.
Born, Nicolas: Die Fälschung, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1980 [1979], S. 57
Die Wunde verheilt zwar schlecht, aber sie vermorscht auch nicht.
Böttner, Johannes: Gartenbuch für Anfänger, Frankfurt (Oder) u. a.: Trowitsch & Sohn 1944 [1895], S. 186
Seine Wunde tat kaum noch weh, hatte sich wohl entschlossen zu verheilen.
Kopetzky, Steffen: Grand Tour, Frankfurt am Main: Eichborn 2002, S. 915
Zitationshilfe
„verheilen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verheilen>, abgerufen am 21.02.2020.

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