verhohlen

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungver-hoh-len (computergeneriert)
Grundformverhehlen
eWDG, 1977

Bedeutung

verborgen, unterdrückt, heimlich
entsprechend der Bedeutung von verhehlen (Lesart 2)
Beispiele:
sie betrachtete ihn mit kaum verhohlener Neugier
mit verhohlener Stimme fragen
Viele kamen und redeten von Liebe, offen und verhohlen [Wasserm.Wahnschaffe1,104]

Thesaurus

Synonymgruppe
geheim · ↗heimlich · in Geheimen · ↗okkult · ↗verborgen · verhohlen · ↗verstohlen
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ablehnung Abneigung Absicht Aufforderung Befriedigung Begeisterung Bewunderung Drohung Enttäuschung Freude Genugtuung Haß Kritik Neid Schadenfreude Spott Stolz Sympathie Triumph Verachtung Wut Zustimmung drohen kaum mühsam nie schlecht wenig Ärger

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verhohlen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit dieser kaum verhohlenen Drohung hatte man bisher versucht, die Opposition einzuschüchtern.
Die Welt, 15.04.2000
In kaum verhohlener Form wird die Frage fast täglich gestellt.
Die Zeit, 14.06.2012, Nr. 24
Mit kaum verhohlener Wut taxierte er den Herrn der Mißgunst.
Düffel, John von: Vom Wasser, München: dtv 2006, S. 198
Sie sah wieder mit kaum verhohlener Zuneigung zu ihm hinüber.
Strauß, Botho: Der junge Mann, München: Hanser 1984, S. 178
Seine Politik war unsicher und schwankte zwischen offener oder verhohlener Feindschaft und zeitweiser Annäherung an Athen hin und her.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 4029
Zitationshilfe
„verhohlen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verhohlen>, abgerufen am 23.10.2019.

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