veritabel

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungve-ri-ta-bel
HerkunftFranzösisch
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich der wahren Bedeutung der angewandten Bezeichnung genau entsprechend; wahrhaft, echt, wirklich
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

veritabel Adj. ‘wahrhaft, echt, aufrichtig’, Entlehnung von gleichbed. frz. véritable, abgeleitet von frz. vérité f., aus lat. vēritas (Genitiv vēritātis) ‘Wahrheit’, zu lat. vērus ‘wahr, wirklich’.

Thesaurus

Synonymgruppe
anständig · ↗aufrecht · ↗aufrichtig · ↗ehrbar · ↗ehrlich · ↗fair · ↗geradeheraus · ↗grundanständig · ↗grundehrlich · ↗grundgut · ↗kreuzbrav · ↗lauter · ↗patent · ↗rechtschaffen · ↗redlich · ↗treu · treu und brav · ↗unverstellt · veritabel · ↗wahrhaft  ●  das Herz am rechten Fleck haben  sprichwörtlich, fig. · ↗honett  geh.
Assoziationen
Synonymgruppe
authentisch · ↗echt · ↗richtig · ↗unverfälscht · ↗unverändert · veritabel · ↗wahr · ↗wahrhaftig · ↗überzeugend
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alptraum Baisse Bestseller Coup Entdeckung Feuerwerk Flop Hit Klavierkonzert Koalitionskrise Krach Kulturrevolution Kunststück Meisterwerk Ohrwurm Popstar Regierungskrise Retrospektive Sensation Skandal Sportwagen Staatskrise Staatsstreich Theaterskandal Uraufführung Weltstar Wirtschaftsfaktor Wirtschaftsunternehmen Wirtschaftswunder Ärgernis

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›veritabel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht kommt man aus so einem schwermütigen Plot ähnlich schwer heraus wie aus einer veritablen Depression.
Die Welt, 02.11.2005
Schon lange vor der Zeit des Dritten Reichs hatte sich hierzulande eine veritable chemische Industrie etabliert.
Süddeutsche Zeitung, 11.11.2003
Es ist dann doch eine veritable Tragödie daraus geworden, allerdings in einem modernen Sinn.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 461
Die eine sah einer veritablen Prinzessin ähnlich, und sie war es auch.
Walser, Robert: Jakob von Gunten, Zürich: Suhrkamp 1973 [1909], S. 124
In Südvietnam vollzog sich ein veritabler Zusammenbruch, militärisch wie politisch.
Brandt, Willy: Erinnerungen, Berlin: Ullstein 1997 [1989], S. 341
Zitationshilfe
„veritabel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/veritabel>, abgerufen am 23.10.2019.

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