verkniffen

GrammatikAdjektiv
Worttrennungver-knif-fen (computergeneriert)
Grundformverkneifen
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

in Bezug auf den Gesichtsausdruck   eine aufgrund von Verärgerung, Verbitterung o. Ä. entstandene, mit Anspannung unterdrückte Gefühlsäußerung in einer gewissen sich abzeichnenden Schärfe, Härte erkennen lassend

Thesaurus

Synonymgruppe
(einen) harten Zug um den Mund haben · ↗angestrengt · ↗bitter · ↗streng  ●  verkniffen (Gesichtsausdruck)  Hauptform
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auge Blick Ehrgeizling Gesicht Gesichtsausdruck Grinsen Lippe Lächeln Miene Mund Mundwinkel Zug blicken dreinschauen eher gucken lächeln lächelnd schauen schmal wirkend ziemlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verkniffen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer da einmal drauf war, verkneift es sich das nächste Mal lieber!
Bild, 16.01.2004
Für einen Moment konnte er sich ein Lächeln nicht verkneifen.
Düffel, John von: Houwelandt, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2004, S. 306
Seit Jahren verkneifen wir uns jedes alkoholische Getränk, weil wir dachten, das kann gefährlich werden, und dabei ist Telefonieren viel schlimmer.
Die Welt, 06.08.2003
Um die junge Mutter nicht zu erregen, hatte sie es sich verkniffen, weiter nach dem Vater zu fragen.
Bredel, Willi: Die Väter. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelausgaben, Bd. 7, Berlin: Aufbau-Verl. 1973 [1946], S. 17
Der Bauer sah sie aber nur grimmig aus seinen verkniffenen Augen an.
Held, Kurt: Die rote Zora und ihre Bande, Aarau: Sauerländer 1989 [1941], S. 166
Zitationshilfe
„verkniffen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verkniffen>, abgerufen am 21.11.2019.

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