verkochen

GrammatikVerb · verkochte, ist/hat verkocht
Aussprache
Worttrennungver-ko-chen
Grundformkochen
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
mit Hilfsverb ›ist‹
etw. verkochtetw. kocht zu lange
a)
und verdampft dabei
Beispiel:
das ganze Wasser verkocht
b)
und wird zu weich, zerfällt
Beispiel:
pass auf, dass der Reis, die Kartoffeln, Nudeln, Klöße nicht verkochen
2.
mit Hilfsverb ›hat‹
etw. zu etw. verkochenetw. so lange kochen, bis daraus etw. anderes entsteht
Beispiele:
Früchte zu Marmelade verkochen
Knochen zu Leim verkochen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Brei Flüssigkeit Wasser

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verkochen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn verkochen möchte er es in diesen Tagen auch nicht.
Der Tagesspiegel, 19.01.2001
Zu viele Köche verderben den Brei, und was zu lange auf dem Herd steht, verkocht.
C't, 1995, Nr. 2
Bestenfalls verkochte sie gerade in einem urzeitlichen Teersumpf oder wurde von noch schrecklicheren Ungeheuern als sie selbst in der Zukunft aufgefressen.
Moers, Walter: Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 259
So werden sie mit Schale und Schmutzkruste in den Kessel geworfen und zu Suppe verkocht.
Bauer, Josef Martin: So weit die Füße tragen, Frankfurt a.M: Fischer 1960 [1955], S. 95
Gar die Jährlinge der Rottannen, die man sonst zu Honig verkochte, brockten die emsigen Weiber.
Schneider, Robert: Schlafes Bruder, Leipzig: Reclam 1992, S. 36
Zitationshilfe
„verkochen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verkochen>, abgerufen am 17.09.2019.

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