verkoken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungver-ko-ken
Wortbildung mit ›verkoken‹ als Erstglied: ↗Verkokung · ↗verkokbar
eWDG, 1977

Bedeutung

fachsprachlich Kohle in Koks umwandeln
Beispiel:
Braunkohle, Steinkohle verkoken
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Koks2 · (ver)koken · Kokerei
Koks2 m. ‘fester Brennstoff, der bei der Verschwelung von Stein- oder Braunkohle entsteht’, um 1800 entlehnt aus engl. cokes, dem häufig gebrauchten Plural von coke ‘Koks’; im Dt. in der Folge als Singular verstanden. Herkunft unbekannt. (ver)koken Vb. ‘Koks herstellen’ (19. Jh.). Kokerei f. (19. Jh.).

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zweitens ihm den letzten Rest der Kohle zu entziehen, die verkokt werden kann.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1942]
Der Preis pro Tonne lag fast viermal so hoch wie bei der Fettkohle, die in anderen Regionen abgebaut und für die industrielle Nutzung verkokt wurde.
Die Zeit, 11.06.1993, Nr. 24
Zitationshilfe
„verkoken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verkoken>, abgerufen am 22.10.2019.

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