Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

verkramen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-kra-men
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich etw. verlegen
Beispiele:
ich habe den Schlüssel verkramt und kann ihn nicht finden
der Brief liegt irgendwo verkramt

Thesaurus

Synonymgruppe
verlegen · verlieren  ●  (einer Sache) verlustig gehen  geh. · verbaseln  ugs., regional · verbummeln  ugs. · verdusseln  ugs. · verklüngeln  ugs. · verkramen  ugs. · verschlampen  ugs. · verschludern  ugs. · verschluren  ugs., rheinisch · verschmeißen  ugs., bayr. · verschusseln  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›verkramen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch Platten, die ich schon längst verkramt oder verliehen habe, liegen jetzt wieder sauber sortiert auf dem Server. [Die Zeit, 21.10.2013, Nr. 42]
Sie hatte ihn verkramt und vergessen, als er ihr vor fast zwei Jahren ebenso wie 150 Millionen anderen Russen zugeteilt worden war. [Süddeutsche Zeitung, 29.06.1994]
Anders auch als Albert, der ständig etwas suchte, Gegenstände zu verkramen schien, um sie wieder ausgraben zu können. [Hahn, Ulla: Unscharfe Bilder, München: Deutsche Verlags-Anstalt 2003, S. 138]
Doch hat Monsieur Cocteau diesen Schlüssel ganz offenbar bereits vor Drehbeginn verkramt. [Die Zeit, 17.11.1961, Nr. 47]
Zitationshilfe
„verkramen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verkramen>.

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