Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

vermahnen

Grammatik Verb
Worttrennung ver-mah-nen
Grundformmahnen
Wortbildung  mit ›vermahnen‹ als Erstglied: Vermahnung

Verwendungsbeispiele für ›vermahnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Erst sind die Männer still, dann vermahnen sie mich zur Vorsicht, dann packen sie den Alliiertenbericht und ihre Ansicht aus. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1944. In: Nowojski, Walter (Hg.), Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1944], S. 107]
Den Feuerwehrmann, der Ärger mit einem Kollegen hat, vermahnt sie streng, das sei kein normaler Streit, sondern »Mobbing«. [Die Zeit, 31.01.1994, Nr. 05]
Die Unterzeichner wurden einzeln vor die Brust genommen und von der Partei, der Gewerkschaft und der Betriebsleitung vermahnt. [Die Welt, 05.04.2005]
Ich fühlte mich ganz persönlich von ihm aufgefordert, vermahnt und getröstet, und in meinem Herzen gab ich lebhaft Antwort auf jede seiner Anregungen. [Bischoff, Charitas: Bilder aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 6785]
Auch die Studenten‑Sekretäre der einzelnen Schuljahre wurden gehört u. vermahnt. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1953. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1953], S. 359]
Zitationshilfe
„vermahnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vermahnen>.

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