Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

vermiesen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-mie-sen
Grundformmies
eWDG

Bedeutung

abwertend, umgangssprachlich jmdm. etw. verleiden, die Freude an etw. verderben
Beispiele:
ich lasse mir die Freude an der Arbeit, meine gute Laune nicht vermiesen
sie hat ihm durch ihr ständiges Klagen den ganzen Urlaub vermiest

Thesaurus

Synonymgruppe
(etwas) schlechtreden · (jemandem etwas) verekeln · (jemandem etwas) vergällen · (jemandem etwas) verleiden · (jemandem etwas) vermiesen · (jemandem) den Spaß (an etwas) verderben · (jemandem) die Freude (an etwas) nehmen · (jemandem) die Lust (auf etwas) nehmen · (jemandem) die Lust verderben · (jemanden) vergraulen  ●  (jemandem) die Freude verderben  variabel · (etwas) miesmachen  ugs. · in die Suppe spucken  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›vermiesen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vermiesen‹.

Verwendungsbeispiele für ›vermiesen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber ich habe mir jetzt ein viel dickeres Fell zugelegt, ich lasse mir meinen Tag nicht mehr vermiesen. [Die Zeit, 06.01.2003, Nr. 01]
Die konservative Regierung ließ sich jedoch ihren Erfolg nicht vermiesen. [Die Zeit, 14.12.1984, Nr. 51]
Man muss lernen, sich den Sport so richtig zu vermiesen. [Süddeutsche Zeitung, 12.09.2003]
Das kann einem den Tag vermiesen, aber in der Statistik ist es nur ein kleiner Posten. [Süddeutsche Zeitung, 12.07.2002]
Doch der Erwartung zum Trotz vermiest jeder weitere Monat des Laborierens die Chance auf eine gute Note. [Süddeutsche Zeitung, 02.05.2000]
Zitationshilfe
„vermiesen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vermiesen>.

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