vermischen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungver-mi-schen
Grundformmischen
Wortbildung mit ›vermischen‹ als Erstglied: ↗Vermischung  ·  mit ›vermischen‹ als Letztglied: ↗unvermischt
eWDG, 1977

Bedeutung

verschiedene Stoffe, Gegenstände, Sachverhalte (zu einem Gemisch) zusammenbringen
Gegenwort zu entmischen
Beispiele:
Farben miteinander vermischen
Wasser mit Wein, Chemikalien im richtigen Verhältnis vermischen
er redet stundenlang auf sie ein, Wahres und Erdachtes miteinander vermischend
es fiel ein mit Regen vermischter Schnee
vermischte (= allerlei) Nachrichten
sich vermischen
Beispiel:
in seinen Erzählungen vermischten sich Phantasie und Wirklichkeit
sich mit jmdm. vermischensich durch Zeugung mit anderem, bisher Fremdem vereinigen, verbinden
Beispiele:
die Eroberer hatten sich mit den Einheimischen vermischt
die beiden Hühnerrassen wurden miteinander vermischt (= gekreuzt)

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) verbreiten · ↗(sich) vermengen · (sich) vermischen · ↗ausströmen · ↗diffundieren · ↗dispergieren
Synonymgruppe
anrühren · durcheinanderwürfeln · ↗durchmengen · ↗durchmischen · ↗durchrühren · ↗einrühren · ↗konfundieren · mischen · ↗mixen · ↗untermischen · ↗vermengen · vermischen · vermixen · ↗verquicken · ↗verquirlen · ↗verrühren · ↗verschneiden  ●  ↗panschen  ugs. · ↗pantschen  ugs. · ↗vermanschen  ugs. · ↗verwursten  ugs.
Unterbegriffe
Assoziationen
Antonyme
Synonymgruppe
panschen · ↗pantschen · ↗untermischen · vermischen (mit) · ↗verpanschen · verpantschen · ↗verschneiden · versetzen mit · zusammenpanschen · zusammenpantschen · ↗zusammenschütten
Assoziationen
Synonymgruppe
(alles miteinander) gleichsetzen · ↗(fälschlich) gleichsetzen · ↗(miteinander) vermengen · (miteinander) vermischen · ↗(zu stark) verallgemeinern · ↗pauschalisieren · undifferenziert betrachten · über denselben Leisten schlagen · über einen Leisten schlagen  ●  ↗durcheinanderwerfen  ugs. · in einen Topf werfen  ugs., fig. · über einen Kamm scheren  ugs.
Assoziationen
Antonyme
  • (miteinander) vermischen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Asche Blut Brei Duft Element Erbgut Fakt Fiktion Geruch Gewürz Klärschlamm Meerwasser Mehl Neandertaler Rauschen Realität Sahne Salz Sand Speichel Sphäre Süßwasser Zitronensaft Zucker Zutat miteinander unentwirrbar untrennbar ununterscheidbar unzulässig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vermischen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber dann darf sie ihre unterschiedlichen Farben auch nicht zu einem einzigen unansehnlichen Ton vermischen.
Die Welt, 18.10.2005
Und es sei ganz ganz furchtbar schlimm, das zu vermischen.
Süddeutsche Zeitung, 19.06.1999
Nicht weit, und er roch den Garten, erst schwach, noch mit der Luft der Felder vermischt, dann immer stärker.
Süskind, Patrick: Das Parfum, Zürich: Diogenes 1985, S. 207
Der süßliche Geruch von nackter Haut vermischte sich mit dem Geruch von alter Seide.
Rasp, Renate: Ein ungeratener Sohn, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1967, S. 118
Die verschiedenen Typen, die wir in historischer Zeit kennen, vermischen sich fruchtbar miteinander, sie bastardieren seit Jahrtausenden.
Portmann, Adolf: Einführung in die vergleichende Morphologie der Wirbeltiere, Basel: Schwabe 1959 [1948], S. 43
Zitationshilfe
„vermischen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vermischen>, abgerufen am 13.11.2019.

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