verpönen

Grammatik Verb
Worttrennung ver-pö-nen
Wortbildung  mit ›verpönen‹ als Grundform: verpönt
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

veraltend für schlecht, übel, schädlich halten und daher meiden, missbilligen, ablehnen, verachten

Typische Verbindungen zu ›verpönen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verpönen‹.

Verwendungsbeispiele für ›verpönen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Früher war es ja bei uns eher verpönt, zu berlinern.
Bild, 12.12.2000
Vor zehn Jahren war es in der Biologie noch verpönt, anwendungsorientiert zu arbeiten.
Süddeutsche Zeitung, 03.11.1998
Was der Dame freisteht, ist für die Männer streng verpönt.
Rafaeli, Max u. Le Mang, Erwin: Ueber die Liebe. In: Das große Aufklärungswerk für Braut- und Eheleute, Dresden: Buchversand Gutenberg o.J. 1933 [1927], S. 120
Nichts war jetzt so verpönt wie eine expansive und kostspielige Politik.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 4095
Nicht umsonst waren ikonische Statuen als Weihgeschenke in dieser Zeit verpönt.
Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes, München: Beck 1929 [1918], S. 329
Zitationshilfe
„verpönen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verp%C3%B6nen>, abgerufen am 05.12.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
verpolitisieren
verpokern
verpochen
Verplombung
verplomben
verpönt
verpoppen
verposematuckeln
verprassen
verprellen