Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

verpesten

Grammatik Verb · verpestet, verpestete, hat verpestet
Aussprache  [fɛɐ̯ˈpɛstn̩]
Worttrennung ver-pes-ten
GrundformPest
Wortbildung  mit ›verpesten‹ als Erstglied: Verpestung  ·  mit ›verpesten‹ als Binnenglied: Luftverpester
eWDG

Bedeutung

etw., besonders Luft, Wasser, mit Gestank, schädlichen Stoffen anfüllen (und unbrauchbar machen)
Beispiele:
mit seinem Zigarrenqualm hat er die ganze Luft in dem Zimmer verpestet
ein Kadaver verpestete die Gegend
der Unrat hat das Wasser des Flusses verpestet
die Auspuffgase verpesten die Luft

Typische Verbindungen zu ›verpesten‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verpesten‹.

Verwendungsbeispiele für ›verpesten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn wir verpesten mit unsern Leibern die Luft, wir stinken, man faßt uns nicht an, nicht wahr? [Heym, Georg: Der Dieb. In: Deutsche Literatur, Berlin: Directmedia Publ. 1998 [1911], S. 9617]
Denn die Luft, die die Herren Raffer atmen, haben sie sich selber verpestet. [Die Zeit, 07.11.1997, Nr. 46]
Sie verpesten die eh schon dünne Luft ", schimpft eine junge Frau. [Bild, 23.01.2002]
Entweder verpestet man die Luft, indem man ständig ums Viertel kreist, oder man kriegt ein Ticket. [Bild, 26.02.2001]
Gar nichts mehr geht gegen 23 Uhr – da stehen alle Autos, verpesten die ohnehin schlechte Luft. [Bild, 19.10.2000]
Zitationshilfe
„verpesten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verpesten>.

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