Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

verplaudern

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-plau-dern
Grundformplaudern
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich eine bestimmte Zeit mit Plaudern verbringen
Beispiele:
jetzt habe ich schon eine geschlagene Stunde mit dir verplaudert
die Wartezeit mit jmdm. verplaudern
sich verplaudern
zu viel Zeit mit Plaudern hinbringen
Beispiel:
jetzt habe ich mich doch tatsächlich verplaudert

Typische Verbindungen zu ›verplaudern‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verplaudern‹.

Verwendungsbeispiele für ›verplaudern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als sie sich verabschiedet hatten, verplauderten wir zwei uns noch. [Johst, Hanns: Die Torheit einer Liebe, München: Langen Müller 1942 [1930], S. 63]
Die durch seine Hilfe gesparte Zeit haben wir dann verplaudert. [Süddeutsche Zeitung, 19.01.2002]
Der New York Times sagte sie aber nun, Gore habe sich niemals verplaudert, er sei aber möglicherweise mißverstanden worden. [Süddeutsche Zeitung, 16.12.1997]
Erst in ihr kann sich sekundäres Räsonnieren über Kunst widerstandslos ausbreiten, ob journalistisch verplaudert oder akademisch verstiegen. [Die Zeit, 02.11.1990, Nr. 45]
Man hängt einem Bild nach, man verplaudert sich, ganz wie im Leben, aber das hatten wir schon. [Der Tagesspiegel, 01.09.1999]
Zitationshilfe
„verplaudern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verplaudern>.

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