verplomben

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungver-plom-ben (computergeneriert)
GrundformPlombe
Wortbildung mit ›verplomben‹ als Erstglied: ↗Verplombung
eWDG, 1977

Bedeutung

etw. mit einer Plombe versehen, verschließen, versiegeln
Beispiel:
die Tür zum Tresorraum, einen Behälter mit Wertsachen verplomben

Thesaurus

Synonymgruppe
mit einem Siegel versehen · mit einer Plombe versehen · ↗siegeln · verplomben  ●  ↗versiegeln  Hauptform · ↗besiegeln  geh., veraltet · ↗plombieren  fachspr.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gullydeckel abmontieren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verplomben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sind entbeint, verplombt, aus ihren Mündern dringt kein Wort mehr.
Der Tagesspiegel, 10.07.2004
Sie haben sogar den Verstärker verplombt, damit man ihn nicht verstellen kann.
Die Zeit, 09.08.2010, Nr. 32
Zur Zeit seien die Netzverteilungskästen weder verplombt noch verschraubt, daher könne quasi jeder darauf zugreifen.
Süddeutsche Zeitung, 29.12.1994
Wer lieber eine Schüssel (ab 250 Euro) kauft, lässt die Kabeldose verplomben.
Bild, 02.02.2002
Kuriergepäck wird verplombt und mit einem Kurierausweis versehen in einem Kuriersack befördert.
o. A. [ub.]: Diplomatengepäck. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1983]
Zitationshilfe
„verplomben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verplomben>, abgerufen am 13.12.2019.

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