Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

verplomben

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ver-plom-ben
GrundformPlombe
Wortbildung  mit ›verplomben‹ als Erstglied: Verplombung
eWDG

Bedeutung

etw. mit einer Plombe versehen, verschließen, versiegeln
Beispiel:
die Tür zum Tresorraum, einen Behälter mit Wertsachen verplomben

Thesaurus

Synonymgruppe
mit einem Siegel versehen · mit einer Plombe versehen · siegeln · verplomben  ●  versiegeln  Hauptform · besiegeln  geh., veraltet · plombieren  fachspr.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›verplomben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sind entbeint, verplombt, aus ihren Mündern dringt kein Wort mehr. [Der Tagesspiegel, 10.07.2004]
Sie haben sogar den Verstärker verplombt, damit man ihn nicht verstellen kann. [Die Zeit, 09.08.2010, Nr. 32]
Zur Zeit seien die Netzverteilungskästen weder verplombt noch verschraubt, daher könne quasi jeder darauf zugreifen. [Süddeutsche Zeitung, 29.12.1994]
Nach vorsichtigen Schätzungen dürften jährlich über 500000 Transporter verplombt werden. [Die Zeit, 19.10.1973, Nr. 43]
Die gelben Kisten werden verplombt und abgewogen aus Bonn angeliefert. [Die Welt, 28.08.1999]
Zitationshilfe
„verplomben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verplomben>.

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