verpuffen

Grammatik Verb · verpufft, verpuffte, ist verpufft
Aussprache 
Worttrennung ver-puf-fen
Wortzerlegung  ver- puffen1
Wortbildung  mit ›verpuffen‹ als Erstglied: Verpuffung
eWDG

Bedeutung

(unter dumpfem Puffen und) ohne nützliches Ergebnis zu Ende gehen, vergehen
Beispiele:
bei einer Dampfmaschine verpufft ein großer Teil der im Brennstoff steckenden Wärme
mit dumpfem Knall verpuffte die Flamme
übertragen
Beispiele:
im Streit brauste er schnell auf, aber ebenso rasch war sein Zorn auch wieder verpufft
nach kurzer Zeit war seine Begeisterung verpufft

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) auflösen · (sich) in Luft auflösen · (sich) verziehen · verpuffen · verrauchen
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) verlaufen · (sich) verlieren · im Leeren verlaufen · im Nichts verlaufen · ins Leere laufen (mit) · nicht fruchten (bei jemandem) · nicht vorankommen · nicht weiterkommen (mit) · nicht weiterverfolgt werden · nichts bewirken · nichts herauskommen (bei) · verpuffen · wirkungslos verpuffen · zu nichts führen  ●  wirkungslos bleiben  Hauptform · (sich) in Luft auflösen  ugs. · (sich) in Rauch auflösen  ugs. · (sich) in Wohlgefallen auflösen  ugs. · (sich) totlaufen  ugs. · genauso gut hätte ich (+ absurde Handlung)  ugs. · im Sand verlaufen  ugs. · im Sande verlaufen  ugs. · nicht helfen  ugs. · nichts bringen  ugs. · vergebliche Liebesmüh sein  ugs. · verläppern  ugs. · verplätschern  ugs. · versanden  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›verpuffen‹ (computergeneriert)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verpuffen‹.

Verwendungsbeispiele für ›verpuffen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ebenso verpuffte eine Resolution der IAEO, in der ein Einfrieren des Programms gefordert wurde.
Der Tagesspiegel, 23.09.2004
Doch nun ist die Spannung verpufft, denn es wird kein Verfahren geben.
Süddeutsche Zeitung, 17.07.2002
Überall tauchen Elemente auf, die später zur Romantik sich sammeln, jetzt aber nicht weiterführen und wirkungslos verpuffen.
Benz, Richard: Die romantische Geistesbewegung. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 16414
Was hier erzählt ist, ist an sich fraglos einer der besten Witze, aber die Erzählungsweise läßt die Wirkung fast völlig verpuffen.
Volkland, Alfred: Überall gern gesehen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1941], S. 22878
Zum Schornstein rausreden, dazu haben wir keine Zeit, da verpufft alles.
Döblin, Alfred: Berlin Alexanderplatz, Olten: Walter 1961 [1929], S. 272
Zitationshilfe
„verpuffen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verpuffen>, abgerufen am 26.01.2022.

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