verpusten

GrammatikVerb · verpustet, verpustete, hat verpustet
Aussprache
Worttrennungver-pus-ten
Wortzerlegungver-pusten
eWDG, 1977

Bedeutung

umgangssprachlich Luft, Atem schöpfen, um die Folgen einer Anstrengung, Belastung zu überwinden, verschnaufen
Beispiel:
warte einen Augenblick, ich muss erst einmal verpusten
sich verpusten
Beispiel:
er nutzte die Gelegenheit, um sich zu verpusten

Verwendungsbeispiele für ›verpusten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Du ruhst aus, "verpustet" dich, bekommst wieder Luft und kannst dich erholen.
Riemkasten, Felix: Yoga für Sie, Gelnhausen: Schwab 1966 [1953], S. 204
In anderen Ländern würde man sich nun in einen Sessel fallen lassen und verpusten.
Die Zeit, 18.12.1964, Nr. 51
Im Schweizer Wallis ließ SPD-Spitzenkandidat Walter Momper die Seele baumeln, verpustete sich.
Bild, 11.08.1999
Ein reiner Meltemi könnte erst das Rudern verwehen, dann den Schwimmern einige Wellen auf die Bahnen zaubern und schließlich die Medaillenchancen der leichten Segler verpusten.
Süddeutsche Zeitung, 12.08.2004
Da muß ich mir mal verpusten.
Döblin, Alfred: Berlin Alexanderplatz, Olten: Walter 1961 [1929], S. 319
Zitationshilfe
„verpusten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/verpusten>, abgerufen am 25.01.2020.

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